Die Anfänge
Mit der industriellen Herstellung von immer mehr Gebrauchs- und Luxusgütern entsteht im Laufe des 19. Jahrhunderts das Bedürfnis, den Verbraucher mit Hilfe einprägsamer Werbemittel zu informieren. So schaltet auch A.W. Faber in den ebenfalls immer zahlreicher werdenden Zeitschriften Anzeigen, die mit phantasievoller Ornamentik verziert werden. Die Händler können sich einen Überblick über das aktuelle Sortiment mit Hilfe von Produktkatalogen verschaffen, in denen repräsentative Ansichten der Fabrikanlagen ebenso wenig fehlen dürfen wie Abbildungen der in den Metropolen angesiedelten Geschäftshäuser.
Für seine Händler ließ Lothar von Faber illustrierte Warenkataloge drucken, auf deren Gestaltung er ganz besonderen Wert legte: "Niemals vor mir hat eine Bleistiftfabrik eine so schön ausgestattete Preisliste ausgegeben", schreibt er stolz an seine Bruder Eberhard nach New York, der bereits seit 1849 dort eine Filiale leitete.
Tatsächlich beeindrucken diese Firmenkataloge bis heute durch die Brillanz ihrer Farben und die Sorgfalt ihrer Aufmachung.
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